Süddeutscher Städtecup in Frankfurt

Am 26.08.07 fand in Frankfurt am Main im Rahmen des Museumsfest ein Drachenboot-Event statt, bei dem um den Süddeutschen Städtecup gefahren wurde. Hier wurden alle Teams eingeladen, die bei einer Veranstaltung in Südeutschland einen Städtetitel errungen hatten. Da das 2. Boot vom Team SchwabenPower beim 2000m-Rennen am Donaucup den Stadtmeisterschaftstitel gewinnen konnte, wurden wir ebenfalls zum Städtecup eingeladen.

Die Renndistanz bei diesem Wettbewerb beträgt ca. 420m und hat die Besonderheit, dass die Rennen nicht nach Zeit sondern nach Platzierung herausgefahren werden, indem erst gewertet wird, wenn der Trommler oder ein Mitglied der Mannschaft eine Glocke anschlägt, die von einer Brücke herunterhängt. Da einige unserer Teammitglieder bereits vor ein paar Jahren an diesem Rennen teilnahmen, wurde auf die Problematik diese Glocke zu treffen aufmerksam gemacht. So wurde kurzfristig am Tag zuvor noch ein spezielles "Glocken-Training" angesetzt, welches mit Bravour absolviert wurde.

So fuhren wir mit Zuversicht nach Frankfurt und wurden zumindest vom Wetter nicht enttäuscht. Strahlender Sonnenschein gepaart mit ein paar harmlosen Wolken luden zum Paddeln förmlich ein.

Die Rennen

Das erste Rennen wurde anstandslos heruntergefahren. Das Boot lief gut und so mancher konnte erste Erfahrungen mit nicht so ruhigen Gewässern machen. Der Main kann über der Donau halt doch mit mehr Wellen aufwarten. Die Glocke wurde im Zielbereich erfolgreich getroffen und so wurden wir 2. in diesem Lauf.

Deshalb mussten wir in einen Hoffnungslauf. Dieser musste unbedingt mit Platz 2 beendet werden, um noch in das Halbfinale einziehen zu können.

Unsere Mannschaft konnte vom Start weg gut mithalten, konnte aber die Geschwindigkeit bis zum Ende des Rennens nicht halten und es wurde ein knapper Zieleinlauf, indem wir auf Grund der kurz hintereinander ertönenden Glockenschläge nicht genau wussten, ob wir ins Halbfinale weitergekommen waren. Nachher das ernüchternde Ergebnis: Wir waren letzter dieses Laufs und damit aus dem Wettbewerb ausgeschieden.

Nun galt es bei einigen Frustbewältigung zu betreiben. Hier gab das Museumsfest am Ufer mit seinem Multi-Kulti-Charakter den geeigneten Rahmen dazu. Ob bei div. Coktails oder Hefeweizen, für jeden Geschmack wurde etwas geboten. Die einen sahen gerne den Samba-Tänzeinnen zu, andere wiederum ließen sich am Oberarm mit einem Drachen "tätowieren". Dieses Fest bot wirklich für jeden etwas und es hatte sich in jedem Falle gelohnt nach Franfurt anzureisen. Das abschliessende Feuerwerk war der krönende Abschluss dieses Tages.

Und so fuhr man spät durch die Nacht nach Hause mit der Erkenntnis, dass der Main ziemliche Wellen haben kann und andere Teams auch kräftig am Paddel ziehen können.

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